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Risiken bei ETF Investments

Jedes Anlageprodukt hat seine ganz eigenen Vor- und Nachteile. Hiervon können ETFs selbstverständlich nicht ausgeschlossen werden. Obwohl sie im Vergleich zu anderen Fonds gleich eine Vielzahl an Vorteilen mit sich bringen, existieren natürlich auch gewissen Risiken, die nachfolgend aufgezeigt werden sollen.




Zunächst einmal die Performance: Sie kann in gewisser Hinsicht von Nachteil sein. Obwohl die meisten aktiv verwalteten Fonds ihren Vergleichsindex nicht schlagen, kann diese Möglichkeit bestehen. Mit dem Kauf von Anteilen eines aktiv gemanagten Fonds ließe sich unter Umständen eine bessere Rendite erzielen – wobei die Wahrscheinlichkeit eher gering ist.

Allerdings kann man in diesem Fall nicht wirklich von einem Risiko oder einem Nachteil sprechen, weil ETFs gezielt so konstruiert werden. Als wesentlich riskanter kann hingegen die Kursentwicklung von ETFs in Zeiten fallender Märkte bezeichnet werden. Hier zeigen Statistiken eindeutig auf, dass ETF Anleger das Nachsehen haben: Wenn die Märkte am Fallen sind, werden die entsprechenden Indexfonds gnadenlos mit in die Tiefe gezogen. Aktive Fonds bieten hier einen Vorteil: Zum Teil befinden sich die Fondsmanager in der Lage, eine Schadensbegrenzung zu betreiben und somit einen Teil der drohenden Verluste zu kompensieren.

Altersvorsorge mit ETFs

Altersvorsorge mit ETFs ©iStockphoto/Ken Drysdale

Ein weiteres Thema ist die Besicherung des eingezahlten Kapitals: Zwar wird das Fondsvermögen aus Sicherheitsgründen extra von der Fondsgesellschaft ausgelagert, aber dennoch besteht ein gewisses Restrisiko. Um die einzelnen Indizes nachbilden zu können, bedienen sich die Investmentgesellschaften unter Umständen komplexer Finanzprodukte, die von anderen Finanzunternehmen aufgelegt werden. Rein theoretisch könnte es über diese Produkte zu Vermögensverlusten kommen. Hier hilft ein Blick in den jeweiligen Fondsprospekt, um sich Gewissheit über die Absicherung zu verschaffen.

Zu guter Letzt ist zu erwähnen, dass zunehmend mehr ETF Produkte aufgelegt werden, die zum Teil einen sehr spekulativen Charakter haben und sich in erster Linie an Profianleger richtigen. Hier droht dem klassischen Privatanleger die Gefahr, sich zu verspekulieren.