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Renten-ETFs

Rentenpapiere (Staats- und Unternehmensanleihen) spielen im Wertpapiergeschäft eine immens wichtige Rolle: Nach den Aktien sind sie die umsatzstärksten Papiere. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Interesse an Renten-ETFs ebenfalls sehr groß ist und diese aus dem ETF Bereich nicht mehr wegzudenken sind. Dieses hohe Interesse ist auch auf die Sicherheit zurückzuführen, die Rentenpapiere und somit auch Renten-ETFs bieten: Sie richtigen sich an langfristig orientierte Anleger, die ihr Kapital vergleichsweise sicher und dennoch mit guter Rendite anlegen möchten.




Die Funktionsweise der Renten-ETFs ist denkbar einfach: Exchange Traded Funds aus dem Rentenbereich bilden entsprechende Indizes, so genannte Rentenindizes, nach. Auch wenn diese Indizes den privaten Anlegern längst nicht so bekannt wie die großen Aktienindizes sind, kommt ihnen eine sehr große Bedeutung zu. Außerdem ist das Angebot sehr groß. Die Rentenindizes unterteilen sich in Laufzeiten: Üblich sind Laufzeiten von 1, 2, 5 und 10 Jahren.

Dies bedeutet nicht, dass die Renten-ETFs diesen Zeiträumen unterliegen und an deren Ende geschlossen werden. Stattdessen wird in Rentenpapiere dieser Laufzeiten investiert. Sobald ein Rentenpapier das Ende seiner Laufzeit erreicht hat, wird das Kapital wieder reinvestiert. Doch um diese Details braucht sich der ETF Anleger ohnehin nicht zu kümmern: Die Rendite seines Investments hängt ausschließlich von der Entwicklung des Indexes ab, der seinem ETF zu Grunde liegt.

ETF

ETF ©iStockphoto/TimArbaev

Aufgrund der hohen Sicherheit, die Rentenpapiere genießen, richten sich Renten-ETFs an jeden Anlegertyp. Sowohl unerfahrene Privatanleger, als auch Profianleger sind mit Renten-ETFs gut beraten. Dennoch gilt es bei der Auswahl der Fonds aufzupassen: Gleich mehrere Faktoren wie Markumfeld, Laufzeit und Währung der Papiere müssen berücksichtigt werden.