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ETF handeln

Kauf und Verkauf von Fondsanteilen unterscheiden sich im ETF Bereich von anderen Investmentfonds sehr deutlich. Denn ETFs werden direkt über die Börsen gehandelt, weshalb für den Handel ganz andere Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Ein klassisches Fondsdepot reicht in diesem Fall nicht aus, um Fondsanteile erwerben zu können.




Im Grunde genommen existiert lediglich eine Voraussetzung, die für den ETF Handel zwingend gegeben sein muss, nämlich das Vorhandensein eines klassischen Depots. Man muss als Anleger über ein Börsendepot mit zugehörigem Verrechnungskonto verfügen, damit Transaktionen bzw. Käufe und Verkäufe von Fondanteilen getätigt werden können.

Solch ein Depot kann innerhalb kürzester Zeit angelegt werden: Ein kurzes Beratungsgespräch mit dem zuständigen Berater bei der Hausbank sowie die anschließende Unterzeichnung der Unterlagen reichen aus, damit ein Depot eröffnet ist. Allerdings sind die meisten Privatanleger sehr gut damit beraten, das Depot nicht bei einer regionalen Bank, sondern lieber bei einem Online-Broker zu eröffnen. Gerade beim Handel mit ETFs bringt ein Depot, das sich bei einem Online-Broker befindet, mehrere Vorteile mit sich.

Exchange Traded Fund

Exchange Traded Fund ©iStockphoto/G0d4ather

Solch ein Depot zeichnet sich zunächst einmal dadurch aus, dass Wertpapiere eigenständig über das Internet oder auch per Telefon gehandelt werden können – somit ist man schlichtweg unabhängiger. Außerdem dürfen die Gebühren nicht außer Acht gelassen werden: Die Onlinebroker warten mit besonders niedrigen Transaktionsgebühren auf, so dass beim Erwerb der Fondsanteile möglichst wenige Nebenkosten anfallen, welche die Rendite nur unnötig schmälern würden.

Ergänzend sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass die Kursfestsetzung bei ETFs fortlaufend erfolgt: Anders als bei anderen Investmentfonds können sich die Kurse somit fortlaufend verändern. Daher sollten die Kurse vor der Aufgabe einer Order noch einmal unmittelbar geprüft werden.